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Am ersten Märzsonntag waren sie im Vierseithof des Dorfmuseums Markersdorf alle wieder vereint - die Aktiven und Fans des internationalen Flegeldrusch-Wettbewerbes, der bereits zum 29. Mal ausgetragen wurde. Acht Mannschaften ließen die Flegel krachen, um mit Geschick und Kraft ihr Können beim Ausdreschen der Getreidekörner zu zeigen. Unter ihnen wie immer das Team Kottmarsdorf. Wie im Vorjahr belegten die Mühlendrescher Platz drei. Die Markersdorfer Junioren verteidigten den Wanderpokal vor der ersten Mannschaft aus Fischbach im Kreis Bautzen. Kurioser Zufall: Auch auf den weiteren Rängen gab es dieselbe Platzierung wie im Vorjahr. Die Abstände zwischen den Teams sind allerdings geringer geworden, was für zunehmende Qualität spricht. Was fiel am Nachmittag des 2. März bei strahlendem Sonnenschein noch
auf? Frauenpower erobert zunehmend das Markersdorfer Flegeldreschen. Das
bewiesen die Damen aus dem polnischen Krotoszyce (Kroitsch) und vom
Heimat- und Traditionsverein Fischbach. Wie schon im Vorjahr erregten die
Akteure der Seesportgruppe "Thor Heyerdahl", Abteilung Flegeldrusch, aus
dem Markersdorfer Ortsteil Friedersdorf mit ihren selbst gebauten
Dreschflegeln Aufmerksamkeit. Die Friedersdorfer begeistern sich fürs
Kutterrudern auf dem Berzdorfer See. Wie beim Flegeldreschen ist da das
Halten des Taktes gefragt. Gleich zwei Fernsehteams waren von dem
Wettstreit, der an eine schwere bäuerliche Winterarbeit unserer Vorfahren
erinnert, begeistert - der mdr-Sachsenpiegel und Ostsachsen-TV. Und der
Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund hatte für ein abwechslungsreiches
Rahmenprogramm gesorgt.
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