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Kottmarsdorfer und Obercunnersdorfer Heimatfreunde erklommen den Burgsberg
Die Dominante von Varnsdorf ist auch ohne Gaststätte als Ausflugsziel zu empfehlen.

Bei gewittrigem und regnerischem Wetter wanderten am 18. Juni einige unentwegte Kottmarsdorfer Natur- und Heimatfreunde und Mitglieder des Heimatbundes Obercunnersdorf gemeinsam von Seifhennersdorf zum Varnsdorfer Burgsberg (Hrádek). Die 467 Meter hohe Dominante der tschechischen Grenzstadt wurde über ruhige Varnsdorfer Nebenstraßen mit vorbildlich und weniger vorbildlich gepflegten Grundstücken erklommen, vorbei an zahlreichen Umgebindehäusern.

Die 1904 errichtete Burgsbergwarte empfängt den Gast in einem sehr guten Bauzustand, nachdem sie seit dem Jahr 2000 mit Hilfe eines Fördervereins umfangreich saniert wird. Die Kottmarsdorfer und Obercunnersdorfer Wanderer stiegen auf den 29 Meter hohen Aussichtsturm mit seinen informativen Rundblicktafeln und nahmen das wolkenverhangene Gewitterpanorama mit über Lausche, Tannenberg und Tollenstein zuckenden Blitzen in sich auf. Auch der seit 2005 zugängliche Hochzeitssaal, der zugleich für Ausstellungen genutzt wird, wurde in Augenschein genommen. Hier fand auch ein sonnenüberflutetes Herbstbild des Berges viel Aufmerksamkeit.

 Da sich auf dem Burgsberg keine Gaststätte mehr befindet, ging es, organisiert vom Heimatbund Obercunnersdorf, nach dem Abstieg per Pkw zum abschließenden behaglichen Kaffeetrinken in die Neugersdorfer "Naschecke". Als Ziel für eine Nachmittagswanderung ist der Varnsdorfer Burgsberg sehr zu empfehlen. Die Wanderstrecke beträgt vom Parkplatz an der Seifhennersdorfer Zollstraße aus hin und zurück rund vier Kilometer.

     
     
     
Fotos und Text:
Bernd Dreßler